"Not sucht Ausgang"

Wenn der Kabarettist Klaus Eckel nicht auf die Bühne kommt und stattdessen der Chef einer Sicherheitsfirma Fritz Weninger das Programm bestreitet, dann kann das gut oder auch schlecht ausgehen. Der junge Chef liefert jedoch eine runde Geschichte voll kaum versteckter Selbstironie ab, bewirbt die zeitgemäßen Produkte seiner Firma und plaudert über schnorrende Freunde und patscherte Schulkollegen, die allesamt gut klingende Ämter bekleiden, weil Ihre Eltern über das zum Schulerfolg notwendige Kleingeld verfügen. Gewinnend ist dieser Charakter des erfolglosen Firmenbesitzersohnes vor allem deshalb, weil er ohne Wehleidigkeit auskommt und sowohl die Sticheleien seiner ihm intellektuell überlegenen Frau als auch die Betrügereien seiner Mitarbeiter scheinbar schadlos übersteht - und dafür die Sympathie des Publikums erntet.
(Falter, 04.03.2008)

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